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Kandidatin für WTO-Spitze : „Wir müssen auf die Amerikaner zugehen“

Will die WTO refomieren: Ngozi Okonjo-Iweala Bild: dpa

Ngozi Okonjo-Iweala hat gute Chancen, als erste Frau und erste Afrikanerin an die Spitze der Welthandelsorganisation zu rücken. Die Nigerianerin präsentiert sich als entschlossene Reformerin. Ein Gespräch über Trump, China und Corona.

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          Frau Okonjo-Iweala, als der noch bis Ende August amtierende WTO-Chef Roberto Azevêdo seinen Rücktritt ankündigte, sagte Donald Trump: „Die WTO ist schrecklich.“ Hat er recht?

          Johannes Ritter

          Korrespondent für Politik und Wirtschaft in der Schweiz.

          Die WTO ist eine lebenswichtige Organisation. Sie trägt zum Wohlstand in der Welt bei und hilft, Menschen aus der Armut zu holen. Multilaterale Vereinbarungen nutzen allen Staaten, weil sie Stabilität, Fairness, Planbarkeit und Transparenz im internationalen Warenaustausch garantieren. Aber klar ist auch: Die WTO hat ernsthafte Probleme, die gelöst werden müssen, damit sie ihre einstige Bedeutung wiedererlangen kann.

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