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Deutscher Wohlstand : Kampf ums Einfamilienhaus

  • -Aktualisiert am

Das Einfamilienhaus steht hierzulande für ein Aufstiegsversprechen. Bild: dpa

Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs verbindet sich mit dem Haus am Stadtrand oder auf dem Land ein Aufstiegsversprechen. Jetzt wird es zum Wahlkampfthema. Dabei gibt es Drängenderes zu diskutieren.

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          Das Einfamilienhaus hat in den vergangenen Tagen eine erstaunliche politische Karriere hingelegt. Aus der Entscheidung eines Hamburger Bezirksamtsleiters der Grünen, auf neu ausgewiesenen Bauflächen keine Einfamilienhäuser mehr zu erlauben, wurde eine bundespolitische Grundsatzdebatte, die ihren Schatten auf das Superwahljahr wirft.

          Kaum hatte auch Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter zumindest eine gewisse Abneigung gegenüber dieser Wohnform bekundet, gab es kein Halten mehr. Union, FDP und AfD überboten sich mit Kritik, witterten die Rückkehr der Plattenbauten im Lichte eines Ökosozialismus. Der Hamburger CDU-Landesvorsitzende erteilte einer schwarz-grünen Koalition auf Bundesebene schon mal vorsorglich eine Absage.

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