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Kampf gegen Corona : EU holt im Impfstoff-Wettlauf auf

Medizinische Labore arbeiten derzeit unter Hochdruck. Bild: ZB

Das britische Pharmaunternehmen Astra-Zeneca soll die ersten Dosen gegen Corona bis Jahresende liefern. Doch Sanofi aus Frankreich bleibt außen vor – warum?

          3 Min.

          Im Kampf gegen das Corona-Virus haben sich Deutschland, Frankreich, Italien und die Niederlande zu einer europäischen Impfallianz zusammengeschlossen. Gemeinsam will man sich den Zugriff auf ausreichend viele Impfdosen für alle EU-Staaten sichern und zugleich Geschlossenheit demonstrieren. Der Vorstoß schafft damit auch ein Gegengewicht zu den Vereinigten Staaten, die mit hohen Abnahmeverpflichtungen und Zuschüssen bevorzugte Belieferungen durch die Impfstoffhersteller anstreben.

          Christian Geinitz
          Wirtschaftskorrespondent in Berlin
          Christian Schubert
          Wirtschaftskorrespondent in Paris.
          Philip Plickert
          Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in London.

          Es gehe darum, mit verschiedenen Unternehmen jetzt schon ausreichend Produktionskapazitäten vertraglich auszuhandeln, teilte das Bundesgesundheitsministerium mit. Nur so lasse sich gewährleisten, dass nach der möglichen Zulassung in diesem oder im nächsten Jahr Impfstoffe in großer Zahl zur Verfügung stünden. In einer Videokonferenz der EU-Gesundheitsminister sei außerdem vereinbart worden, die Aktivitäten mit denen der EU-Kommission zusammenzuführen, „um die Schlagkraft weiter zu erhöhen“.

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