https://www.faz.net/-gqe-a5h09

Justizministerium : Wen trifft die Urheberrechtsreform?

März 2019: Tausende Teilnehmer demonstrieren gegen Upload-Filter anlässlich der geplanten EU-Urheberrechtsreform. Bild: dpa

Das Justizministerium geht in der Umsetzung der europäischen Urheberrechtsreform kreative Wege – und stößt auf Widerstand. Mehr als 70 Stellungnahmen zu dem Gesetzentwurf wurden abgegeben.

          3 Min.

          Geht es um die Umsetzung von europäischen Richtlinien, ist selten Kreativität gefragt. Beim Urheberrecht ist das anders. Nicht etwa, weil es um die Rechte der Kreativbranche geht. Grund ist vielmehr die kontroverse und mitunter erbitterte Debatte, die in den vergangenen Jahren entbrannt ist und im Kampf gegen Artikel 13 und Artikel 17 der europäischen Richtlinie Zehntausende von Internetnutzern auf die Straße gebracht hat.

          Corinna Budras

          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

          Inzwischen wissen die meisten, was es mit „Uploadfiltern“ im Netz auf sich hat – auch wenn diese schon lange vorher im Einsatz waren. Internetplattformen setzen sie ein, um Urheberrechtsverstöße ihrer Nutzer zu verhindern, denn künftig sollen die Plattformen dafür haften.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            Sonntagszeitung plus

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          „Man sollte sich Rückzugsräume bewahren, in denen man auch ungestört kommunizieren kann“, rät Psychiater Jan Kalbitzer Paaren im Homeoffice.

          Psychiater über den Lockdown : „Lebt so, dass ihr eine Affäre haben könnt“

          Homeoffice, Kinderbetreuung, Müdigkeit, Stress: Vielen geht es gerade nicht gut. Psychiater Jan Kalbitzer glaubt, wir haben in der Pandemie viel zu lang auf „Durchhalten“ gesetzt, anstatt den Alltag anzupassen – und gibt Tipps für den verschärften Lockdown.
          Beamte der Bundespolizei kontrollieren am Frankfurter Flughafen Passagiere, die aus sogenannten Hochrisikoländern nach Deutschland kommen.

          Frankfurter Flughafen : Viele Passagiere ignorieren Corona-Regeln

          Unter den Reisenden am Frankfurter Flughafen ist die Zahl der Verstöße gegen die Corona-Regeln deutlich höher als gedacht. Da hilft es wenig, dass der Flughafenbetreiber Fraport das TÜV-Siegel „Sicher gegen Corona“ weiter führen darf.