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Wettbewerb „Spiel des Jahres“ : Der Herr der Spiele

„Spielen ist die eleganteste Form des zweckfreien Tuns“, sagt Harald Schrapers, 56. Bild: Lucas Bäuml

Harald Schrapers ist Vorsitzender der Jury „Spiel des Jahres“. Wenn er an diesem Montag die begehrten Preise vergibt, hält die Verlagswelt den Atem an.

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          Harald Schrapers ist ein wohlsortierter Mann. Die Spiele in seinen Regalen sind streng nach Größe geordnet, sitzen Kante auf Kante exakt übereinander. Der aktuelle Spielejahrgang hat ein eigenes Regal. Der nächste auch. Eine beeindruckende Ordnung.

          Daniel Mohr
          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Nicht die Übersicht zu verlieren ist eine wichtige Aufgabe für den 56 Jahre alten Duisburger. Er ist als Vorsitzender der Jury „Spiel des Jahres“ dafür verantwortlich, aus Hunderten neuen Spielen jedes Jahr das eine herauszufinden, das den roten Pöppel erhält. Die stilisierte Spielfigur, die dann lorbeerumkränzt auf das „Spiel des Jahres“ gedruckt werden darf, versehen mit dem jeweiligen Jahrgang und dem Hinweis „Kritikerpreis“.

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