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Wirtschaftspolitik : Wer wählt noch FDP?

Parteichef Christian Lindner Bild: Gyarmaty, Jens

Die Partei hat viele ältere Unternehmer verloren. Dafür hat sie ein paar neue, junge Fans gewonnen. Kann so ein Wiederaufstieg gelingen?

          4 Min.

          Wenn auf dem FDP-Parteitag in der kommenden Woche der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Volker Wissing zum Generalsekretär gewählt wird, dann hat er sich schon eingeführt – und zwar so deutlich, wie man es von der FDP schon lange nicht mehr gehört hat: „Steuererhöhungen bremsen die wirtschaftliche Erholung“, sagt Wissing, er nennt den Mittelstand den „Motor der deutschen Wirtschaft“ und fordert ein „Bürokratie-Entlastungsgesetz“: Wissing klingt anders als seine Vorgängerin Linda Teuteberg, so wirtschaftsliberal, wie die Wähler die FDP seit Jahren kannten, aber wie einige es schon wieder vergessen hatten.

          Patrick Bernau

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Das hat Gründe. In den vergangenen Monaten ist die FDP in Umfragen gefährlich nahe an die fünf Prozent gerückt, je nach Institut steht sie derzeit zwischen fünf und 6,5 Prozent. Sicher ist: Der Wiederaufstieg wird nicht zuletzt von der Wirtschaftspolitik der Partei abhängen. Denn die Wählerschaft der FDP stellt sich inzwischen anders dar, als in den vergangenen Jahrzehnten gewohnt.

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