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EU-Kommissionspräsident : Juncker will Job seines Vorgängers Barroso durchleuchten

  • Aktualisiert am

Jean-Claude Juncker ist Nachfolger von Manuel Barroso. Bild: Reuters

Die Investmentbank Goldman Sachs will sich vom ehemaligen Kommissionspräsidenten Barroso beraten lassen. Der Portugiese soll nun Auskunft über seine Aufgaben geben.

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          Der ehemalige EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso hat sich mit seinem neuen Job bei der Investmentbank Goldman Sachs die Skepsis der Brüsseler Kommission zugezogen. Barrosos Nachfolger Jean-Claude Juncker zufolge soll Barroso Auskunft über seine neuen Aufgaben und seine Vertragsbedingungen bei Goldman Sachs geben. Das geht aus Antwort Junckers an die EU-Ombudsfrau Emily O’Reilly vom 9. September hervor, die am Sonntag bekannt wurde.

          O’Reilly hatte bei Juncker angefragt, ob er die neuen Aufgaben Barrosos mit Blick auf mögliche ethische Konflikte überprüfen könne. Juncker will sich in der Sache letztlich den Rat eines Ethik-Komitees einholen. Zudem erklärte er, Vertreter der Kommission würden Barroso künftig nicht mehr als ehemaligen Präsidenten empfangen, sondern als Interessenvertreter.

          Barroso war von 2002 bis 2004 Ministerpräsident Portugals und stand danach bis 2014 der Europäischen Kommission vor. Im Juli hatte Goldman Sachs mitgeteilt, Barroso solle die Bank beim Umgang mit dem britischen Austritt aus der Europäischen Union beraten.

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