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Korruptionsverdacht zur Fifa : Julius Bär zahlt für Ende der Geldwäsche-Untersuchung in Amerika

  • Aktualisiert am

Schriftzug der Bank Julius Bär ist an einem Gebäude der Bank zu sehen. Bild: dpa

Amerikanische Behörden gehen dem Verdacht von Geldwäsche und Korruption bei der Fifa nach. Dabei geht es auch um die Schweizer Bank Julias Bär, die eine Untersuchung nun mit einer Millionenzahlung stoppen will.

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          Die Schweizer Privatbank Julius Bär kann eine Untersuchung über Geldwäsche- und Korruptionsvorwürfe im Zusammenhang mit dem Weltfußballverband Fifa in Amerika wohl mit einer Millionenzahlung beilegen. Eine Grundsatzvereinbarung mit dem amerikanischen Justizministerium (DOJ) dürfte in Kürze endgültig werden, teilte das Institut am Montag mit.

          Die Vereinbarung umfasse ein dreijähriges sogenanntes Deferred-Prosecution-Agreement und eine finanzielle Entschädigung. Die Rückstellung in Höhe von 79,7 Millionen Dollar dafür werde das Ergebnis des laufenden Jahres belasten.

          Die seit 2015 laufende Untersuchung des Justizministeriums geht dem Verdacht von Geldwäsche und Korruption bei der Fifa nach, in die Funktionäre sowie Tochtergesellschaften und angeschlossene Sportmedien- und Marketingunternehmen involviert sind. Julius Bär hatte im September eine Beilegung der Sache in Aussicht gestellt.

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