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Ministerin unter Druck : Julia Klöckner sieht Rot

  • -Aktualisiert am

Julia Klöckner (CDU), Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft stellt ihr Konzept der geplanten Verbraucherumfrage vor. Bild: dpa

Anders als ihre Vorgänger will Julia Klöckner nicht vor den Lobbyverbänden kuschen. Doch die Landwirtschaftsministerin setzt immerzu auf Freiwilligkeit – und kann das den Verbrauchern kaum noch verkaufen.

          Julia Klöckner ist überall. Ob beim Agrar- und Fischereirat in Brüssel, beim Runden Tisch zur Ferkelkastration in Berlin oder bei der Bauersfamilie an der Nahe: Die Bundeslandwirtschaftsministerin zählt zu den umtriebigsten Kabinettsmitgliedern. Unermüdlich eilt die CDU-Politikerin von Termin zu Termin und von Thema zu Thema, stets darauf bedacht, die Öffentlichkeit über Twitter und Instagram auf dem Laufenden zu halten. Doch die vielen schönen Bilder und Videos zeigen nur begrenzt Wirkung. Die Kritik an Klöckner wächst, nicht nur in den sozialen Medien.

          Als die Tochter einer Winzerfamilie ihr Amt im Frühjahr vergangenen Jahres antrat, da wollte sie es anders, besser machen als ihre Vorgänger. Das Landwirtschaftsministerium sollte nicht mehr wie der verlängerte Arm des Bauernverbands wirken, wie es unter der Ägide der CSU so oft der Fall war. Klöckner besuchte Markthallen, in denen Öko-Landwirte vegane Aufstriche verkaufen und kostete sich durch die Craftbiere Berliner Hipster. Ihr Gespür für den Zeitgeist zeigte sich spätestens im Sommer 2018, als sie für die Forderung des Bauernverbands nach einer Milliarde Euro Dürrehilfe so gar kein Verständnis zeigte, sondern erstmal Zahlen zu den Ernteausfällen sehen wollte. Im Land brachte ihr das viel Applaus ein.

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          Julia Löhr

          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

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