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Berufswahl : Bloß nicht aus der Rolle fallen

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Die Pflege - eine Frauendomäne: das stimmt größtenteils noch immer. Bild: dpa

Jungs schrauben an Autos, Mädchen gehen in die Pflege – ein längst überholtes Vorurteil? Weit gefehlt! Diese Zahlen zeigen, wie traditionell es noch immer bei der Berufswahl zugeht.

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          Bei der Berufswahl folgen Mädchen und Jungen nach wie vor überwiegend traditionellen Rollenmustern. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts streben Jungen auf dem Ausbildungsmarkt verstärkt in naturwissenschaftliche und technische Berufe. Mädchen zieht es eher in Pflegeberufe.

          Im Ausbildungsjahr 2017/2018 lag der Anteil männlicher Auszubildender in Pflegeberufen im Ausbildungsjahr lediglich bei 22 Prozent, wie die Behörde am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Umgekehrt lag der Anteil von Mädchen in Ausbildungsberufen des Bereichs „Naturwissenschaft, Geografie und Informatik“ nur bei 17 Prozent.

          In einer schulischen Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger befanden sich im Ausbildungsjahr 2017/2018 insgesamt 14.500 Männer, was einem Anteil von 19 Prozent entspricht. Eine schulische Ausbildung zum Altenpfleger machten 19.200 Männer, was einem Anteil von 25 Prozent entspricht.

          In naturwissenschaftlich und technisch ausgerichteten Ausbildungsberufen zeigt sich den Angaben zufolge ein umgekehrtes Bild: Insgesamt befanden sich im Jahr 2017 etwa 4360 Frauen in einer Ausbildung im Bereich Chemie, was einem Anteil von 32 Prozent entspricht. Eine Ausbildung im Bereich Informatik machten 1500 Frauen, was einem Anteil von sieben Prozent entspricht.

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