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JP Morgan Chase : Beste Bank der Welt

Die amerikanische Großbank JP Morgan Chase galt als die beste Bank der Welt. Jetzt hat ein Händler rund zwei Milliarden Dollar in den Sand gesetzt. Da brauchen sich die Vorstände nicht wundern, wenn der Ruf nach schärferen Regulierungen laut wird.

          Der energische Vorstandsvorsitzende Jamie Dimon hatte das Haus ohne große Blessuren durch die Finanzkrise geführt und den Abstand zu vielen Mitbewerbern vergrößert. Dass nun ausgerechnet JP Morgan rund zwei Milliarden Dollar in den Sand gesetzt hat, lässt erhebliche Zweifel aufkommen, ob alle Banken ihre Lektionen aus der Krise gelernt haben.

          Auch wenn viele Details noch nicht bekannt sind, scheint festzustehen, dass eine Abteilung in London an Terminmärkten riesige Räder gedreht hat.

          Wenn der Vorstand hiervon gewusst hat, muss er sich die Frage nach seinem Gefühl für Verantwortung gefallen lassen. Wenn der Vorstand von diesen Geschäften nichts gewusst hat, muss er sich die Frage gefallen lassen, was in seiner Bank eigentlich so alles vorgeht, auch wenn die JP Morgan den Verlust angesichts der beeindruckenden Ertragskraft der Bank verdauen kann.

          Solange einzelne Personen in Banken Milliarden versenken können, dürfen sich die Vorstände nicht wundern, wenn in der Öffentlichkeit der Ruf nach schärferen Regulierungen laut wird.

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