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Joe Bidens Agenda : Der alte Mann und das Mehr

Mit 78 Jahren dürfte Joe Biden Schwierigkeiten haben, die physische Belastung einer Präsidentschaft zu bewältigen. Bild: AFP

Joe Bidens Pläne als Präsident Amerikas bergen in der Wirtschaftspolitik zahlreiche Risiken. Sein größter Vorteil bleibt, dass er nicht Donald Trump ist.

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          Joseph R. Biden, Präsidentschaftskandidat der Demokratischen Partei, verdankt seine guten Zustimmungswerte der Tatsache, dass er nicht Donald Trump ist. Aber Schwächen sind unübersehbar. Mit fast 78 Jahren ist er deutlich weniger vital als sein wenige Jahre jüngerer Widersacher. Altersforscher kommen zu dem Befund, dass Arbeitnehmer den natürlichen Verfall der Leistungsfähigkeit bremsen können und dass alte Kollegen, richtig eingesetzt, ihre verminderte Kraft durch Erfahrung ausgleichen.

          Dass allerdings ein knapp 78-Jähriger nach 47 zehrenden Jahren in der Politik und schweren Schicksalsschlägen den Anforderungen des schwierigsten Jobs der Welt gewachsen sein wird, dürfte niemand zu behaupten wagen. Viele Unternehmen haben nicht umsonst Altersobergrenzen für Chefs. Anders in der amerikanischen Politik: Mit 34 Jahren ist man zu jung, um Präsident zu werden, mit 78 aber nicht zu alt.

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