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Jerome Powell : Senat bestätigt neuen Fed-Vorsitzenden

  • Aktualisiert am

Bild: EPA

Donald Trump hat sich mit seinem Wunschkandidaten für den Chefposten der Notenbank Fed durchgesetzt. An der Geldpolitik der Amerikaner dürfte sich aber kaum etwas ändern.

          Der amerikanische Senat hat die Nominierung von Jerome Powell zum neuen Chef der Notenbank Fed gebilligt. 85 Senatoren stimmten für den 64-Jährigen, 12 votierten gegen die Personalie.

          Die Abgeordneten folgten mit ihrer Entscheidung am Dienstagabend einem Vorschlag von Präsident Donald Trump. Der Jurist und frühere Investmentbanker sitzt seit 2012 im Fed-Direktorium und kann nun Nachfolger von Janet Yellen werden, deren Amtszeit am 3. Februar endet. Experten erwarten sich von ihm eine Fortsetzung des geldpolitischen Kurses.

          Wunschkandidat der Republikaner

          Der Senat hatte sich bereits am Nachmittag mit einer Mehrheit von 84 zu zwölf Stimmen dafür ausgesprochen, die Debatte über Powell zu verkürzen und damit den Weg für die Abstimmung freizumachen. Der 64-Jährige ist weitgehend unumstritten. Geldpolitisch steht er Yellen nahe und teilte in den vergangenen Jahren ihre Ansicht, dass die im historischen Vergleich niedrige Inflation nur behutsame Erhöhungen der Leitzinsen zulässt.

          Die Fed-Mitglieder wollen ihre Geldpolitik langsam normalisieren und hoben im vergangenen Jahr die Zinsen dreimal an. In diesem Jahr könnten drei weitere Zinsschritte folgen.

          Politisch gilt Powell als den regierenden Republikanern nahestehend. Er war auch der Wunschkandidat von Finanzminister Steven Mnuchin, woraus eine gewisse Nähe zwischen Regierung und Notenbank abgeleitet werden könnte.

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