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Biermarken : Japanische Brauerei kauft Grolsch und Peroni

  • Aktualisiert am

Grolsch-Leuchtreklame an einer Hauswand in Rotterdam Bild: Lucas Wahl

Um die Wettbewerbsbehörden milde zu stimmen, trennt sich der weltgrößte Bierbrauer Anheuser-Busch InBev vor seiner Fusion mit dem Branchenzweiten SABMiller von mehreren Biermarken.

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          Der japanische Brauereiriese Asahi kauft Anheuser-Busch InBev drei seiner europäischen Marken ab, damit der Weltmarktführer die Übernahme seines britischen Konkurrenten SABMiller genehmigt bekommt. Asahi kauft die Marken Grolsch aus den Niederlanden, Peroni aus Italien und Meantime aus Großbritannien, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Einen Kaufpreis nannte Asahi nicht, AB InBev hatte im Februar aber mitgeteilt, dass der japanische Konzern 2,55 Milliarden Euro bot.

          AB InBev will SABMiller für 112 Milliarden Euro aufkaufen. Die Unternehmen sind sich über das Geschäft einig, allerdings müssen noch die europäischen Wettbewerbsbehörden zustimmen. SABMiller hat bereits seine Mehrheitsbeteiligung an der amerikanischen Brauerei MillerCoors abgegeben.

          Aus dem Hause AB InBev kommen Biere wie Budweiser, Corona, Stella Artois, Leffe oder in Deutschland Beck’s und Franziskaner. SABMiller verkauft unter anderem Pilsner Urquell sowie in China das meistverkaufte Bier der Welt, Snow.

          AB InBev und SABMiller brauen zusammen fast 60 Milliarden Liter Bier pro Jahr - das ist dreimal so viel wie die niederländische Brauerei Heineken, die derzeitige Nummer drei auf dem Brauereimarkt.

          Asahi braut die Marke Asahi. In Europa ist der Konzern eher für seine Marke Super Dry bekannt.

          AFP

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