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Japan : Fukushima-Betreiber Tepco will Hausbesitzer entschädigen

  • Aktualisiert am

Verlassene Häuser im evakuierten Dorf Iitate Bild: dapd

Noch immer sind viele Häuser in der Umgebung des Atomkraftwerks Fukushima wegen radioaktiver Strahlung unbewohnbar. Laut einem Medienbericht will der Kraftwerkbetreiber Tepco die Hausbesitzer entschädigen.

          In Japan will der Fukushima-Betreiber Tepco einem Medienbericht zufolge alle Hausbesitzer entschädigen, deren Gebäude wegen radioaktiver Strahlung nicht mehr bewohnbar sind. Tepco wolle dabei den Wert zahlen, den die Immobilien vor der Atomkatastrophe im März vergangenen Jahres gehabt hätten, berichtete die Zeitung „Nikkei“ (Dienstagausgabe).

          Voraussetzung sei aber, dass die Gebäude auch in fünf Jahren noch nicht wieder bezogen werden könnten. Das Atomkraftwerk Fukushima war bei dem verheerenden Erdbeben und dem folgenden Tsunami stark beschädigt worden. Es kam zur größten Reaktorkatastrophe seit dem Unglück in Tschernobyl vor 25 Jahren. Große Gebiete um das Kraftwerk sind radioaktiv verseucht.

          Tepco hat bislang rund sieben Milliarden Euro an Entschädigungszahlungen an Betroffene geleistet.

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