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Amerikanische Finanzministerin : Amazon fällt vielleicht nicht komplett unter Steuer-Deal

  • Aktualisiert am

Finanzministerin Janet Yellen Bild: Reuters

Anfang Juli haben sich 130 Staaten auf eine globale Mindeststeuer für große internationalen Konzerne geeinigt. Die amerikanische Finanzministerin Janet Yellen hat sich nun dazu geäußert.

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          Der amerikanische Internet-Konzern Amazon fällt nach Ansicht der amerikanischen Finanzministerin Janet Yellen möglicherweise teilweise nicht unter den international erreichten Steuerdeal für Großkonzerne. „Es hängt davon ab, ob die Firma die Rentabilitätsschwelle erreicht oder nicht, und da bin ich mir nicht sicher„, sagte Yellen am Donnerstag in einem Interview mit dem amerikanischen TV-Sender CNBC auf die Frage, ob Amazon unter die geplante Neuregelung zu den Besteuerungsrechten von Ländern fallen  würde.

          Mehr als 130 Staaten hatten sich zum einen auf eine globale Mindeststeuer von 15 Prozent geeinigt, die international agierende Firmen mit einem Jahresumsatz von mindestens 750 Millionen Euro zahlen sollen. Auch Amazon fällt in diese Kategorie. Zum anderen geht es in der sogenannten Säule eins des Deals um die Frage, welches Land künftig mehr der Steuerzahlungen der 100 größten und profitabelsten Konzerne abbekommt - ob etwa Schwellenländer einen Teil der Steuereinnahmen beanspruchen können, in  denen ein Konzern Leistungen erbringt. Die Regelung könnte etwa nationale Steuern auf Digitaldienstleistungen ersetzen. Kriterien dafür, ob Konzerne unter diese Regeln fallen, sollen ein Umsatz von 20 Milliarden Dollar und eine Zehn-Prozent-Marge sein.

          Hintergrund der Yellen-Äußerung ist offenbar, dass bei einem Konzern wie Amazon eine Besteuerung als Gesamtkonzern oder der einzelnen Sparten infrage kommt.

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