https://www.faz.net/-gqe-2mey

IWF : Ratschläge an Deutschland

  • Aktualisiert am

          Die deutlichen Empfehlungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) an die Adresse der Europäischen Zentralbank, die Zinsen zu senken, werden in Europa mitunter als unangebrachte Einmischung betratet. „Wir nennen das nicht Einmischung, sondern Aufsicht“, sagte IWF-Volkswirt Michael Mussa schmunzelnd in Washington.

          Für Deutschland hat der Fonds auch ein paar Ratschläge parat. Der IWF lobt die Rentenreform. Dennoch seien langfristig weitere Einsparungen im staatlichen Rententopf nötig, „etwa durch eine Erhöhung des Rentenalters über das bislang vorgesehene Niveau hinaus“, heißt es in dem Bericht. Der deutsche Arbeitsmarkt werde langsam flexibler, doch seien weitere Änderungen der Rechtsvorschriften nötig, damit Arbeitgeber und Angestellte firmenspezifische Lohnvereinbarungen treffen können.

          Die Liberalisierung im Telekommunikations- und Energiesektor bezeichnet der IWF als „beeindruckend“. Es sei jedoch mehr nötig, „einschließlich der Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten, der Privatisierung der Finanzinstitutionen und der übrigen Staatsanteile an öffentlichen Versorgungsunternehmen.“

          Weitere Themen

          Als die Grenze fiel Video-Seite öffnen

          August 1989 : Als die Grenze fiel

          Die Welt hat lange stillgestanden an der ungarisch-österreichischen Grenze. Bis zum 19. August 1989. Dann, vor 30 Jahren, platzte zwischen Fertörákos und Mörbisch eine Nahtstelle des Eisernen Vorhangs – mit weitreichenden Folgen für die Region und ganz Europa.

          Topmeldungen

          Brasilien-Star für Bundesliga : Das ist der Bayern-Plan mit Coutinho

          Der Transfer-Coup ist gelungen, Philippe Coutinho ist ein Münchner. Doch wie soll der Brasilianer den Bayern nun am besten auf dem Rasen helfen? Die Vorstellungen der Münchner bei diesem Ein-Mann-Projekt sind klar.
          Unser Sprinter-Autor: Timo Steppat

          F.A.Z.-Sprinter : Eine Ursula-Koalition für Italien?

          In Italiens Regierungskrise entscheidet sich, ob es Neuwahlen gibt, „Fridays for Future“ feiert Geburtstag – und in Brandenburg denkt man über eine Kenia-Koalition nach. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Sprinter.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.