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Nach Ende der Sanktionen : IWF: Irans Wirtschaft „verbessert sich deutlich“

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Spaziergänger laufen über die Tabiat-Brücke in Teheran. Bild: AP

Wachsende Ölverkäufe bringen Geld in die Kasse, die Behörden packen Reformen an: Der Iran befindet sich im Aufschwung, finden die Fachleute des Internationalen Währungsfonds.

          Der Iran erlebt nach Aufhebung der internationalen Wirtschaftssanktionen einen Aufschwung. Die wirtschaftlichen Bedingungen in dem Land „verbessern sich deutlich“, schreiben die Fachleute des Internationalen Währungsfonds in einer neuen Analyse. Die iranischen Behörden würden nötige Reformen verantreiben, um das Wachstum zu stützen.

          Die Wirtschaftssanktionen, unter anderem von Seiten der EU und der Vereinigten Staaten, waren wegen Irans Atompolitik erlassen worden. Nach einer Einigung, in der sich Teheran auf den Verzicht auf Atomwaffen festgelegt hat, die zivile Nutzung etwa von Nuklearenergie aber möglich bleibt, wurden sie aber aufgehoben.

          Die Ölproduktion im Iran und auch die Exporte näherten sich zügig dem Niveau von vor den Sanktionen an und auch abseits der Ölindustrie gebe es wieder Wachstum. Im Finanzjahr 2016/2017 werde das Bruttoinlandsprodukt um 4,5 Prozent oder mehr wachsen, schätzen die Experten des IWF.

          Am Wochenende war Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel mit einer Delegation in das Land gereist. Erste Ergebnisse der Reise sind auch schon bekannt geworden: Siemens beispielsweise soll für die iranische Staatsbahn RAI 50 Lokomotiven bauen.

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