https://www.faz.net/-gqe-8m1hq

Nach Ende der Sanktionen : IWF: Irans Wirtschaft „verbessert sich deutlich“

  • Aktualisiert am

Spaziergänger laufen über die Tabiat-Brücke in Teheran. Bild: AP

Wachsende Ölverkäufe bringen Geld in die Kasse, die Behörden packen Reformen an: Der Iran befindet sich im Aufschwung, finden die Fachleute des Internationalen Währungsfonds.

          1 Min.

          Der Iran erlebt nach Aufhebung der internationalen Wirtschaftssanktionen einen Aufschwung. Die wirtschaftlichen Bedingungen in dem Land „verbessern sich deutlich“, schreiben die Fachleute des Internationalen Währungsfonds in einer neuen Analyse. Die iranischen Behörden würden nötige Reformen verantreiben, um das Wachstum zu stützen.

          Die Wirtschaftssanktionen, unter anderem von Seiten der EU und der Vereinigten Staaten, waren wegen Irans Atompolitik erlassen worden. Nach einer Einigung, in der sich Teheran auf den Verzicht auf Atomwaffen festgelegt hat, die zivile Nutzung etwa von Nuklearenergie aber möglich bleibt, wurden sie aber aufgehoben.

          Die Ölproduktion im Iran und auch die Exporte näherten sich zügig dem Niveau von vor den Sanktionen an und auch abseits der Ölindustrie gebe es wieder Wachstum. Im Finanzjahr 2016/2017 werde das Bruttoinlandsprodukt um 4,5 Prozent oder mehr wachsen, schätzen die Experten des IWF.

          Am Wochenende war Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel mit einer Delegation in das Land gereist. Erste Ergebnisse der Reise sind auch schon bekannt geworden: Siemens beispielsweise soll für die iranische Staatsbahn RAI 50 Lokomotiven bauen.

          Gabriel im Iran : Tauwetter könnte Wirtschaft beflügeln

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Der britische Premierminister Boris Johnson am 25. Januar in London mit einer Dosis des Corona-Impfstoffs von Astra-Zeneca

          Großbritannien und die EU : Auch ein Impfstoff kann Beziehungen vergiften

          Großbritannien fasst Überlegungen der EU, die Impfstoff-Ausfuhr zu kontrollieren, als Drohung auf – und als Bestrafung für Lieferprobleme von Astra-Zeneca. Diese könnten auch mit dem niedrigen Preis zusammenhängen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.