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Tobias Piller (tp.)

Zukunft der EU : Italiens Wunschtraum von Europa

  • -Aktualisiert am

Am Kolosseum in Rom: Langsam kehrt der Tourismus zurück. Bild: dpa

Aus der Sicht Roms sind die Grundlagen der Währungsunion ökonomisch falsch. Die nächste deutsche Regierung wird sich damit auseinandersetzen müssen.

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          Der Stabilitätspakt der Währungsunion ist tot und soll auch nach Überwindung der Corona-Krise nie mehr wiederkehren: Dieser Grundsatz wird nun in Italien von allen Politikern beschworen.

          Die Populisten versprechen grenzenlose Defizite und Steuersenkungen, kurzum eine Abkehr von jeglicher Austeritätspolitik. Was aus Italiens Regierungskreisen an Ideen für Europas Haushaltspolitik nach draußen getragen wird, klingt immerhin subtiler. Schließlich sind Ministerpräsident Mario Draghi und sein Schatz- und Finanzminister Daniele Franco erfahrene Ökonomen. Doch auch hinter Überlegungen, die den beiden zugeschrieben werden, steckt eine grundsätzliche Abkehr von den Regeln, die zu Beginn der Europäischen Währungsunion vereinbart wurden.

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