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IT-Sicherheit : Die erste Firewall mit Sicherheitszertifikat

  • -Aktualisiert am

Geprüft und für sicher befunden: Das BSI hat als erste Firewall GenuGate 4.0 auf der Cebit mit einem Zertifikat versehen.

          Wer Sicherheit kauft, will wissen, wie sicher das Produkt tatsächlich ist. Um Käufern eine Hilfe zu geben, gibt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) Zertifikate aus. Auf der Cebit erhielt am Donnerstag erstmals eine Firewall ein solches Dokument.

          Das Produkt heißt GenuGate 4.0 und das BSI vergab das Zertifikat nach dem Standard „ITSEC E3 hoch“. Was sich zunächst nach wahllosen Buchstaben- und
          Zahlenkolonnen anhört, ist für die Firma Genua und Dirk Henze, den Präsidenten des BSI, Grund zur Freude. Denn das Zertifikat ist das erste seiner Art. „Dies ist ein wesentlicher Schritt nach vorn,“ kommentierte Henze die Verleihung der Urkunde an Magnus Harlander, den technischen Geschäftsführer von Genua.

          Europaweite Geltung

          Dem BSI liegen Firewalls als zentrale Abwehreinheit von IT-Systemen besonders am Herzen. Mit dem Zertifikat sind die Genua-Firewalls explizit vom BSI empfohlen. Das Dokument ist europaweit anerkannt und Henze beglückwünschte Genua auch zur „besseren Vermarktbarkeit“ im Ausland.

          Vor der Zeremonie auf der Cebit waren jedoch über zwei Jahre der Arbeit nötig. Nicht nur das Produkt selbst wurde auf Herz und Nieren geprüft, sondern auch der Prozess der Programmierung. „Wer hat wann was programmiert“, „gibt es eine zufriedenstellende Dokumentation der Programmierung“ und „wurde ausreichend getestet“, sind die Fragen, die sich Genua stellen lassen musste. „Was keine Mühe macht, ist auch nichts“, sagte Henze bei der Verleihung.

          Mit dem Zertifikat tragen die Firewalls das Zeichen, dass die vom Hersteller versprochenen Sicherheitsstandards tatsächlich eingehalten sind. Ein Grund für Kunden mit Sorgen um ihre Sicherheit, sich auf BSI-zertifizierte Produkte zu verlassen.

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