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IT : Keine Besserung bei Pixelpark

  • Aktualisiert am

Der Mulitmediadienstleister Pixelpark kommt nicht aus dem Tief. Für die nächsten sechs Monate sei kaum Besserung in Sicht.

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          Wie weit ist die Konsolidierung von Pixelpark vorangeschritten? Das war die Frage, die die Vorlage der Quartalszahlen für das dritte Quartal am Dienstag beantworten sollten. Händler zeigten sich unzufrieden. Der Umsatz sei deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

          Aufgrund des weiterhin schwierigen Marktumfeldes erzielte Pixelpark im dritten Quartal einen rückläufigen Umsatz von 17,4 Millionen Euro, 26 Prozent weniger als im Vorquartal. Grund dafür waren vor allem spürbare Einbußen in den Septemberumsätzen, die sich auf fast alle Segmente erstreckten.

          Wann wirken die Maßnahmen?

          Vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) verbucht Pixelpark ein Minus von 7,7 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis zeigt einen Verlust von 14,2 Millionen Euro und enthält keine außerplanmäßigen Abschreibungen von Firmenwerten.

          Die Maßnahmen des Effizienzprogramms wurden im dritten Quartal, so das Unternehmen, wie geplant umgesetzt und verursachten Restrukturierungskosten in Höhe von 3,2 Millionen Euro. Positive Effekte aus den Kostensenkungsmaßnahmen erwartet Pixelpark ab dem kommenden Quartal.

          Gewinnschwelle in weiter Ferne

          Das Unternehmen musste zugestehen, dass die weiterhin anhaltende Zurückhaltung für Investitionen im IT-Sektor und das schwierige Marktumfeld nicht mit einer signifikanten Verbesserung innerhalb der nächsten sechs Monate zu rechnen sei. Das gelte insbesondere für das vierte Quartal dieses Jahres.

          Die Erreichung der Gewinnschwelle für das Ebitda sei nun nicht mehr zu erwarten. Das heutige schwächer als erwartete Auftragsvolumen - insbesondere in den Kernländern Deutschland und Schweiz - lasse dies trotz der signifikanten Kostenverbesserung innerhalb des gesamten Pixelpark-Konzerns nicht mehr zu.

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