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iPhone-Hersteller : Apples kleine Delle

Apple ist vom gegenwärtigen Chipmangel keineswegs unberührt. Aber der Konzern hat jetzt eindrucksvoll demonstriert, dass er das verschmerzen kann.

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          Tim Cook hat sich einst für den Vorstandsvorsitz von Apple nicht in erster Linie als strategischer Visionär empfohlen, wie es sein Vorgänger Steve Jobs war, sondern als Mann für den operativen Alltag. Wie die Geschäftsergebnisse und der Aktienkurs unterstreichen, ist der iPhone-Hersteller damit in den vergangenen Jahren auch prächtig gefahren. Insbesondere hat sich Cook einen Namen rund um Fragen der Logistik wie der Lieferketten gemacht. Deshalb überrascht es auch nicht, dass Apple sich inmitten der gegenwärtigen globalen Engpässe vergleichsweise gut behauptet. Der Konzern ist vom Halbleitermangel keineswegs unberührt, kann dies aber offenbar verschmerzen. Er schaffte im vergangenen Quartal trotzdem ein robustes Wachstum und wies einen Rekordumsatz aus. Dies ist umso bemerkenswerter, weil die jüngste iPhone-Generation, verglichen mit vorherigen Modellen, wenig Bahnbrechendes zu bieten hat. Apple muss sich um die Nachfrage nach seinen Produkten derzeit offenbar wenig Sorgen machen. Und die Engpässe scheinen, gemessen an den Dimensionen des Konzerns, nicht mehr als eine kleinere Delle zu hinterlassen.

          Roland Lindner
          Wirtschaftskorrespondent in New York.

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