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iPhone : Apple für alle

Gibt es in vier Varianten: Das iPhone 12 Bild: Apple

Das neue iPhone wird es gleich in vier Varianten geben. Die Strategie hinter dieser Ankündigung ist klar.

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          So einfach wie möglich. Das war ein zentraler Leitsatz für Steve Jobs, den Mitgründer und langjährigen Vorstandschef von Apple. Er galt vor allem für die Designphilosophie von Apple, äußerte sich aber auch darin, dass der Konzern traditionell nur eine überschaubare Zahl an Produkten anbot. Davon entfernt sich Apple unter Jobs-Nachfolger Tim Cook aber gerade, denn die Produktpalette wird immer größer.

          Das neue iPhone wird es gleich in vier Varianten geben, darüber hinaus bleiben auch einige ältere Modelle verfügbar. Die Anschaffung eines iPhones kann heute somit zu einem recht komplexen Entscheidungsprozess werden. Die Strategie ist klar: Möglichst wenige Menschen sollen sagen können, Apple habe kein passendes iPhone für sie im Programm. Das hat nicht nur deshalb Gewicht, weil das iPhone noch immer das mit Abstand umsatzstärkste Produkt des Unternehmens ist. Wer iPhones nutzt und sich in Apples Ökosystem bewegt, ist außerdem ein potentieller Kunde für die zunehmende Zahl an Diensten, die der Konzern heute anbietet, etwa Apple Music oder Apple Pay.

          Der Preis dieser Strategie ist freilich, dass die Produktpalette von Apple immer verwirrender wird. Steve Jobs wäre das womöglich ein Greuel gewesen.

          Roland Lindner

          Wirtschaftskorrespondent in New York.

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