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Funklöcher stopfen mit 5G : „Dann zahlen die Betreiber eben weniger“

Im Zweifel für den Wettbewerb: Achim Wambach Bild: Maria Klenner

Vorsitzender Achim Wambach erklärt im Interview, welche Prioritäten die Monopolkommission bei der Vergabe der 5G-Lizenzen setzen will. Hohe Einnahmen sind für den Ökonomen nicht das wichtigste Ziel.

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          Jahrelang hat die Politik das Murren der Wirtschaft und Verbraucher über Funklöcher ignoriert, nun will sie alles auf einmal: eine bessere Versorgung in der Fläche, höhere Leistungen und mehr Wettbewerb für niedrigere Preise. Kann das klappen?

          Kerstin Schwenn
          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

          Der Handlungsbedarf ist erkannt, nicht alle Aspekte werden gleichermaßen reflektiert, wenn es um die anstehende Versteigerung der 5G-Lizenzen geht. Eines ist klar: Je mehr Auflagen wir machen, desto geringer sind am Ende die Auktionserlöse für die öffentliche Hand. Wir haben uns in der Monopolkommission für eine striktere Form der Diensteanbieter-Verpflichtung ausgesprochen. Die Mobilfunkbetreiber haben uns darauf gesagt, das schmälere ihre Geschäftserwartungen. Dazu kann ich nur sagen: Dann zahlen sie eben weniger für die Frequenzen, weil die dann weniger wert sind.

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