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Technischer Fortschritt : Das ist nun Apples Mann für Künstliche Intelligenz

  • Aktualisiert am

Apples Siri „möchte“ gerne helfen - und soll darin besser werden. Bild: dpa

Apples Sprachassistent Siri soll intelligenter werden. Aber nicht nur deswegen heuert der Konzern nun einen Wissenschaftler an, der die Erforschung der Künstlichen Intelligenz leiten soll.

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          Russ Salakhutdinov ist in der breiten Öffentlichkeit unbekannt. Bislang. Nun hat ihn Apple engagiert als Forschungsdirektor für den Bereich „Künstliche Intelligenz“. Salakhutdinov teilte seine neue Position über den Kurznachrichtendienst Twitter mit - und gab dort auch einen Link an, unter dem sich diejenigen bewerben können, die in seinem Team mitarbeiten wollen.

          Derzeit ist der Fachmann Professor am Fachbereich für Maschinelles Lernen an der Carnegie Mellon University  in Pittsburgh im amerikanischen Bundesstaat Pennsylvania. Das Engagement für den führenden Technologiekonzern übernimmt der Wissenschaftler dabei noch zusätzlich; er bleibt auch an der Universität involviert.

          Konkret soll Salakhutdinov demnach etwa Apples Sprachassistenten Siri besser machen. In diesem Bereich machen andere große Technologie-Unternehmen wie Google, Facebook und Amazon dem Handy-Hersteller Konkurrenz.

          Künstliche Intelligenz ist aber noch für viele weitere Konzerne ein Thema, mit dem sie große Hoffnungen für die Zukunft verbinden. Die Zeitschrift Nature veröffentlichte gerade einen Fachaufsatz von Experten aus dem Hause Google, deren Einheit Deep Mind eine weitere Hürde zu intelligenteren Computern genommen hat. IBM, der größte IT-Dienstleister der Welt, beschäftigt wiederum mittlerweile wohl rund 10.000 Mitarbeiter rund um seinen Supercomputer Watson.

          Die Fachleute des Analysehauses IDC vergleichen die Künstliche Intelligenz heute mit dem Internet Mitte der neunziger Jahre: Etwas, das für sich besteht, aber schließlich in viele Produkte und Dienste integriert sein werde. „Dahin bewegen wir uns - Künstliche Intelligenz überall“, sagt IDC-Experte Frank Gens der „New York Times“.

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