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Insolvenzen : Zahl der Firmenpleiten geht zurück

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Die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland ist zum Jahresanfang gesunken. Private Konkurse gab es allerdings ein Viertel mehr als noch vor einem Jahr.

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          Die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland ist zum Jahresanfang gesunken. Im Januar hätten 3030 Unternehmen einen Insolvenzantrag gestellt und damit 6,6 Prozent weniger als im Januar vorigen Jahres, erklärte das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden.

          Dagegen stieg die Zahl der übrigen Schuldner um zwölf Prozent. Darunter fallen auch Privat-Konkurse, die um mehr als ein Viertel auf 3240 zulegten. Die Summe aller Insolvenzen stieg um 4,6 Prozent auf 8622. Die offenen Forderungen lagen im Januar 2004 mit 3,8 Milliarden Euro um rund 15 Prozent höher als ein Jahr zuvor.

          2004 vermutlich weniger Firmenpleiten als 2003

          Die Wirtschaftsauskunftei Creditreform hatte Ende April erklärt, die Daten aus dem ersten Quartal deuteten darauf hin, daß sich die Firmenpleiten in diesem Jahr stabilisierten und im Gesamtjahr bei rund 40.000 einpendelten.

          Im vergangenen Jahr war die Zahl aller Insolvenzen auf über 100.000 gestiegen, die Zahl der Firmenpleiten hatte sich auf gut 39.300 erhöht.

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