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Insolvenzantrag : Keine Lösung für Saab

  • Aktualisiert am
Seit April liegt die Produktion bei Saab bereits still
          1 Min.

          Der schwedische Autobauer Saab hat Insolvenz beantragt. Das gab ein schwedisches Bezirksgericht am Montag bekannt. Der Vorstandsvorsitzende des Saab-Besitzers Swedish Automobile, Victor Muller, habe den Antrag an diesem Montag persönlich eingereicht.

          In einer Erklärung von Swedish Automobile hieß es, das Unternehmen habe sich für einen Insolvenzantrag entschieden, nachdem der vorherige Saab-Besitzer General Motors am Samstag alle Rettungspläne für den schwedischen Autobauer zurückgewiesen hatte.

          Wie ein GM-Sprecher bestätigte, verweigert die Konzernzentrale in Detroit nach dem geplanten Einstieg des chinesischen Autoherstellers Youngman Saab die Nutzung eigener Technik. General Motors hatte Saab Anfang 2010 verkauft.

          Saab hat keine Mittel zu der seit drei Wochen fälligen Zahlung von Löhnen und Gehältern für die 3500 Beschäftigten im Stammwerk Trollhättan. Dem jetzigen niederländischen Eigner Swan bleibt daher nur der Abbruch des freiwilligen Sanierungsverfahrens mit Gläubigerverschutz.

          Saab-Chef Victor Muller hatte am Wochenende in Stockholm mit Youngman über Lösungsmöglichkeiten verhandelte. Ein Rettungsplan wurde jedoch offenbar nicht gefunden. Die Saab-Produktion liegt seit April wegen leerer Kassen und hoher Schulden still.
           

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