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Insolvente Drogeriemarktkette : Schlecker bietet Abfindungen von 500 Euro an

  • Aktualisiert am

Schlecker hat Ende März mehr als 10.000 Mitarbeiter entlassen Bild: dpa

Hunderte ehemalige Schlecker-Beschäftigte klagen gegen ihren ehemaligen Arbeitgeber. Sie wollen ihre Kündigung nicht akzeptieren. Zwei von ihnen wurde nun eine Abfindung in Höhe von 500 Euro angeboten.

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          Eine kleine Kommunikationspanne überschattete die ersten Gerichtsverhandlungen der gegen ihre Kündigungen klagenden ehemaligen Schlecker-Mitarbeiter. Nachdem in zwei Güteverhandlungen vor dem Arbeitsgericht Ulm die Arbeitgeberseite den Entlassenen jeweils 500 Euro Abfindung angeboten hatte, sagte ein Gerichtssprecher der Nachrichtenagentur dpa, die Anwältin aus dem Büro des Insolvenzverwalters Arndt Geiwitz habe die Summe als „Leitfaden“ für alle Schlecker-Fälle bezeichnet.

          Mit anderen Worten: Der Schlecker-Insolvenzverwalter wolle alle klagenden ehemaligen Mitarbeiter mit 500 Euro Abfindung abspeisen. Kurze Zeit später ließ Geiwitz aber den Bericht dementieren. „Alle weiteren Fälle seien Einzelfallentscheidung“, sagte ein Sprecher des Insolvenzverwalters.

          Die zahlungsunfähige Drogeriemarktkette Schlecker sieht sich mit hunderten Kündigungsschutzklagen konfrontiert. Knapp 500 Klagen wurden allein in Baden-Württemberg erhoben. In Berlin wurden 230 registriert, in Hessen 250. Schlecker hatte Ende März mehr als 10.000 Mitarbeiter entlassen.

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