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Industrie- und Handelskammer : Eric Schweitzer soll Präsident des DIHK werden

Eric Schweitzer Bild: dapd

Wer folgt dem „Kölln-Flocken“- Unternehmer Hans-Heinrich Driftmann im Amt des Präsidenten des Deutschen Industrie- und Handelskammertages? Noch läuft die Suche, doch die Hinweise verdichten sich.

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          Der Berliner Unternehmer Eric Schweitzer, Präsident der lokalen Industrie- und Handelskammer, hat gute Aussichten, Hans-Heinrich Driftmann im Amt des Präsidenten des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) zu folgen. Zwar läuft das Suchverfahren noch bis zur Vollversammlung am 15. November. Doch verdichten sich in der Organisation Hinweise auf den Mitinhaber des privaten Entsorgungskonzerns Alba.

          Andreas Mihm

          Wirtschaftskorrespondent für Österreich, Ostmittel-, Südosteuropa und die Türkei mit Sitz in Wien.

          „Es läuft wohl auf Schweitzer hinaus“, sagten mit der Debatte Vertraute der F.A.Z. Chancen werden aber auch dem 59 Jahre alten Kölner IHK-Präsidenten und DIHK-Vizepräsident, Paul Bauwens-Adenauer, einem Immobilienunternehmer und Enkel des ehemaligen Bundeskanzlers Konrad Adenauer (CDU), zugeschrieben. Der DIHK wollte sich unter Verweis auf das laufende Verfahren nicht äußern. Im Regelfall gibt es keine Kampfkandidatur.

          Schweitzer leitet die Berliner IHK seit 2004 und will im September im Amt bestätigt werden. Die Mitgliedschaft in einem IHK-Präsidium ist Bedingung für die Wahl zum DIHK-Präsidenten. Schweitzer gehört dem Vorstand des DIHK an und seit 2010 dem von der Regierung berufenen Rat für Nachhaltige Entwicklung. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und wird in wenigen Tagen 47 Jahre alt.

          Der eloquente Redner und politisch gut vernetzte Konservative würde den von Driftmann angekündigten Generationenwechsel repräsentieren. Als Berliner wäre er näher an Verbandsspitze und Politik als der Elmshorner Unternehmer Driftmann („Kölln-Flocken“), der die räumliche Distanz als Erschwernis empfindet. Der Präsidentenwechsel steht im März 2013 an. Die Alba-Gruppe setzt mit 9000 Mitarbeitern 3,2 Milliarden Euro um und nennt sich einer der weltweit führenden Recycling- und Umweltdienstleister sowie Rohstoffversorger.

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