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Folge der Krise : In den Krankenhäusern sind tausende Intensivbetten nicht belegt

Ein Intensivbett auf einer Intensivstation der Uniklinik Dresden Bild: dpa

Die Kliniken sollen zum Normalbetrieb zurück, doch trotz sinkender Covid-Zahlen gelingt ihnen das kaum. Für Patienten und die Krankenhäuser ist das bedrohlich.

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          Weil die Zahl der schweren Covid-19-Fälle in deutschen Krankenhäusern abnimmt und gleichzeitig andere Patienten ausbleiben, stehen fast 40 Prozent aller Intensivbetten leer. Am Freitag waren 20.622 Plätze belegt und 11.755 vakant. Das geht aus dem Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) hervor. Nicht einmal 4 Prozent der Intensivpatienten leidet unter Covid-19. Ihre Zahl sinkt seit Wochen.

          Christian Geinitz

          Wirtschaftskorrespondent in Berlin

          Am Montag befanden sich 729 Infizierte in intensivmedizinischer Behandlung, 15 weniger als am Donnerstag. 426 von ihnen wurden künstlich beatmet. Anfang des Monats waren die Zahlen noch dreimal so hoch. Zum letzten Mal gestiegen sind sie am 18. April. Damals lagen viermal so viele dieser Kranken auf deutschen Intensivstationen wie heute.

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