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Attraktive Hochhäuser : Frankfurter Perlen

Bauen in Frankfurt: Das Hochhaus Four kostet mehr als 1 Milliarde Euro. Bild: Lucas Bäuml

Der Milliardenkauf der Allianz zeigt: Moderne Hochhäuser ziehen große Investoren an. Das ist ein Vorteil für Frankfurt.

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          Der Allianz-Versicherungskonzern und sein Partner Bayerische Versorgungskammer lassen sich einen noch im Bau befindlichen Büroturm in Frankfurt 1,4 Milliarden Euro kosten. Das ist aus mehreren Gründen bemerkenswert. Noch nie wurde für ein Gebäude in Deutschland mehr als 1 Milliarde Euro bezahlt.

          Und diese große Transaktion kommt ausgerechnet zu einem Zeitpunkt zustande, zu dem der Büromarkt schwächelt. Das gilt auch für Frankfurt: Die Unternehmen zögern derzeit, große, langfristige Mietverträge zu unterschreiben, weil noch offen ist, wie viele Menschen künftig zu Hause arbeiten werden und wie viel Bürofläche gebraucht wird. Das schreckt auch Investoren ab.

          Doch zumindest an den modernen Büroriesen prallen diese Sorgen ab. Sie bieten eine unschätzbare Chance: Hier können große Investoren aus dem In- und Ausland in einem Zug Hunderte von Millionen Euro investieren, ohne sich zu verzetteln. Diese Anlagemöglichkeiten bietet in größerer Zahl nur Frankfurt – ein echter Wettbewerbsvorteil etwa gegenüber München oder Berlin.

          Michael Psotta
          Redakteur in der Wirtschaft, verantwortlich für den Immobilienteil.

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