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Sachsens Regierungschef : „Mehr Bundeswehr in die neuen Länder!“

Kämpft für die Kumpel: Michael Kretschmer (CDU) Bild: Rainer Weisflog/Imago

Der Chef der sächsischen Regierung hält das Ende der Braunkohle nicht für sinnvoll. Falls das Aus kommt, fordert Michael Kretschmer im F.A.Z.-Interview einen „fairen“ Ausgleich. Das kann teuer werden.

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          Herr Ministerpräsident, jetzt zieht die Bundeskanzlerin die Beratungen über Kohleausstieg und Strukturwandel an sich. Ist das ein Armutszeichen für die Kommission?

          Andreas Mihm

          Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

          Die Kommission Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung soll der Politik Vorschläge machen. Aber sie kann nicht darüber entscheiden, wie viel Geld für den Strukturwandel zur Verfügung steht oder ob und wie weit Kraftwerksbetreiber entschädigt werden, wenn ihre Anlagen aus politischen Gründen vorzeitig abgeschaltet werden.

          Deshalb ist es gut, wenn die Bundesregierung jetzt, wo es in die Endphase der Beratungen geht, dafür finanzielle und organisatorische Leitplanken einzieht. Das Treffen am kommenden Dienstag ist entscheidend. Ich weiß, dass die Menschen in der Lausitz und im Mitteldeutschen Revier da sehr genau hinschauen. Und ich habe ein gutes Gefühl, dass wir da einen fairen Interessenausgleich erreichen werden.

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