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F.A.S. exklusiv : „Strom ist in Deutschland viel zu teuer“

Magnus Hall, 59, ist der Vorstandsvorsitzende des Energiekonzerns Vattenfall („Wasserfall“), der mehrheitlich dem schwedischen Staat gehört. Bild: Andreas Pein

Vattenfall-Chef Magnus spricht im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung über die Tücken der Energiewende, Atomkraft aus Schweden. Und seinen Streit mit der Bundesregierung.

          5 Min.

          Herr Hall, wer braucht eigentlich noch große Stromkonzerne?

          Inge Kloepfer

          Freie Autorin in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

          Sie in Deutschland auf jeden Fall.

          Sicher? Die Energieproduktion dezentralisiert sich. Gemeinden betreiben Windräder, Hausbesitzer montieren Solarpanele auf Dächer.

          Dieser Trend ist vor allem bei Privatverbrauchern zu beobachten. Aber die beanspruchen gerade mal ein Fünftel der gesamten Energiemenge in Deutschland. 80 Prozent fließen in die Industrie. Die wird auch künftig Strom in ganz anderen Mengen einkaufen. Das heißt aber nicht, dass wir die Privatverbraucher außen vor lassen. Im Gegenteil: Wir werden ihnen helfen, ihren eigenen Strom herzustellen. Und wir werden der Industrie Elektrizität mehr und mehr aus erneuerbaren Energien anbieten. Unsere großen Offshore-Windparks sind noch lange nicht obsolet. Die Wasserkraftwerke auch nicht.

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