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Ifo-Index fällt schon wieder : „Befinden uns im Abschwung“

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Container im Hamburger Hafen: Auch der Handelsstreit lastet auf der Konjunktur. Bild: dpa

Das wichtigste deutsche Stimmungsbarometer fällt zum fünften Mal in Folge. Mehrere Entwicklungen belasten die Zukunftsaussichten.

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          Kurz nachdem bekannt geworden ist, dass auch die Bundesregierung nun von weniger Wirtschaftswachstum in diesem Jahr ausgeht, kommt die nächste mäßige Konjunkturkennzahl heraus: Der Ifo-Index ist im Januar gefallen – von 101 auf 99,1 Punkte. Das teilte das Ifo-Forschungsinstitut in München mit.

          Die Forscher befragen dafür jeden Monat ungefähr 9000 Manager deutscher Unternehmen. Der aktuelle Rückgang ist der fünfte in Folge und der niedrigste Wert seit Februar des Jahres 2016.

          Zuvor befragte Ökonomen hatten im Schnitt damit gerechnet, dass der Index nur minimal auf 100,6 Punkte zurückgeht. „Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem Abschwung“, sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Führungskräfte beurteilten dabei nicht nur die aktuelle Geschäftslage schlechter, sondern auch die Aussichten für die kommenden sechs Monate.

          Das Ifo-Institut hat kürzlich seine Konjunkturprognosen für Deutschland deutlich vermindert. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte demnach 2019 nur noch um 1,1 Prozent zulegen. Die Probleme der Autoindustrie mit dem neuen Abgasmessstandard sowie Unsicherheiten wie der Brexit und die amerikanische Handelspolitik drücken derzeit die Stimmung.

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