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Pharma-Fachmann im Gespräch : „Das Virus kann auch zum Guten mutieren“

Das Virus, mit dem sich die ganze Welt beschäftigt (Illustration des Centers for Disease Control and Prevention) Bild: dpa

Zu Hysterie rund um Corona besteht aus wissenschaftlicher Sicht kein Anlass – weder für infizierte noch für nicht-infizierte Mitbürger, sagt Jochen Maas, der Vizepräsident des Frankfurter „Houses of Pharma & Healthcare“.

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          Herr Maas, haben die von Bundesregierung, Landesregierungen und den Gesundheitsämtern angeordneten drastischen Maßnahmen Berechtigung?

          Sie haben ihre volle Berechtigung. Das gilt auch für alle eventuell noch kommenden Verschärfungen wie sie bereits in vielen unserer Nachbarländer implementiert sind, weil wir die Ausbreitung des Virus im Interesse unserer älteren Mitbürger und sonstigen Risikogruppen unbedingt so lange wie möglich verzögern müssen, um unser Gesundheitssystem nicht zum Kollabieren zu bringen.

          Und dennoch sind Sie optimistisch, warum?

          Der überwiegende Teil der Bevölkerung ist in keiner Weise gefährdet, mehr als 80 Prozent der Infektionen verlaufen harmlos, zum Teil sogar symptomlos. Etwas ernstere Symptome ähnlich einer schweren Grippe treten bei rund 10 bis 12 Prozent der Infizierten auf, wirklich ernste Verläufe bei weniger als 5 Prozent, nämlich fast ausschließlich bei den oben genannten Risikogruppen.

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