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Keine Impftermine möglich : Nette, aber hilflose Impfhotlines

Eine Frau telefoniert in einer Telefonzentrale für die Arzthotline 116117 des ärztlichen Bereitschaftsdienstes. Bild: dpa

Die Impfstoffbeschaffung ist Bundessache, das Verabreichen aber die der Länder. In keinem von ihnen lässt sich ein Termin für eine Impfung vereinbaren. Die Länder halten den Bund für schuldig – und Pfizer.

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          Sie sind schnell, und sie sind freundlich – aber viel helfen können sie nicht. Wer über die Telefonauskunft der Bundesländer um einen Termin für die Corona-Impfung nachsucht, wird ohne größere Verzögerung von zuvorkommenden Mitarbeitern bedient. Allerdings machen sie wenig Hoffnung auf eine baldige Immunisierung. Theoretisch ist der telefonische Weg zum Corona-Schutz gut organisiert und für alte Menschen zugänglicher als das Internet. Am einfachsten läuft es über den bundesweiten Anschluss 116117. Drückt man dort die „1“, dann die „2“ und gibt anschließend seine Postleitzahl ein, wird man automatisch an die regionale Impfhotline weitergeleitet; nur in Sachsen-Anhalt hat das am Freitag nicht funktioniert.

          Christian Geinitz

          Wirtschaftskorrespondent in Berlin

          Die Impfstoffbeschaffung ist Bundessache, das Verabreichen aber die der Länder. Dennoch hat der Krisenstab in Berlin gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung die 116117 zur zentralen Impfauskunft ausgebaut. Sie kann jede Woche 500.000 Anfragen bearbeiten und ist mitnichten ausgelastet. Die Länder haben ebenfalls in ihre Callcenter investiert, so dass die Wartezeit der Testanrufe am Freitag nie länger als zwei Minuten dauerte.

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