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Notenbankchef lobt Lagarde : „Wir durften sogar Zigarre rauchen“

  • Aktualisiert am

Robert Holzmann ist mit der neuen EZB-Chefin zufrieden. Bild: Reuters

Die neue EZB-Präsidentin kommt gut an. „Ich bin sehr begeistert“, sagt Österreichs Notenbankchef Holzmann – und erzählt von einem Treffen im Taunus.

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          Österreichs Notenbankchef Robert Holzmann lobt die neue EZB-Präsidentin Christine Lagarde für ihren Führungsstil. „Ich bin sehr begeistert von ihr“, sagte Holzmann der Kronen-Zeitung.

          Die Französin habe ein Treffen im Schloss Kronberg im Taunus organisiert, um ihre neuen Kollegen besser kennenzulernen. Ihr Vorgänger, der Italiener Mario Draghi, wurde immer wieder für seinen Führungsstil kritisiert, einsame Entscheidungen wurden beklagt. Die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank und die Anleihenkäufe der EZB waren auch deswegen intern stets umstritten.

          „Frau Lagarde, die selbst weder raucht noch trinkt, hat in einer Hütte im Park französischen Käse und Wein servieren lassen, wir durften sogar Zigarre rauchen“, berichtete Holzmann von dem Treffen. Die frühere Chefin des Internationalen Währungsfonds steht seit November an der Spitze der Euro-Notenbank. Die Flügel innerhalb der Notenbank zusammenzuführen, gilt als eine ihrer wichtigsten Aufgaben.

          Holzmann sagte nun zudem, er hoffe, die Negativzinsen im Laufe seiner sechs Jahre dauernden Amtszeit überwinden zu können. Sparer müssten wieder eine Rendite auf ihre Guthaben bekommen.

          Am kommenden Donnerstag findet die erste Zinssitzung unter Leitung der neuen EZB-Chefin statt. Banken müssen seit Jahren Zinsen zahlen, wenn sie Geld bei der EZB parken. Die Leitzinsen liegen zudem bei null Prozent; schnelle Änderungen daran werden nicht erwartet.

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