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Hohe Energiepreise : Wie die Energierechnungen sinken könnten

Die Dächer und Schornsteine von Reihenhäusern sind am Rand einer Mainzer Straße zu sehen. Bild: dpa

Von Oktober an zahlen Kunden den Zusatzbeitrag für kriselnde Gasimporteure, dabei arbeitet die Regierung schon an einem Preisdeckel. Wie geht es also mit der Gasumlage weiter?

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          Die Regierung rückt immer mehr von der beschlossenen Gasumlage für Endverbraucher ab. Dennoch werden Kunden die Umlage vom 1. Oktober an wohl zahlen müssen. Erst später könnte die Gasumlage wieder abgeschafft werden. Denn zum einen wird es die von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) eingesetzte Gas-Kommission unter Leitung der Ökonomin Veronika Grimm kaum schaffen, bis zum Samstag eine Alternative zu erarbeiten.

          Christian Geinitz
          Wirtschaftskorrespondent in Berlin
          Jan Hauser
          Redakteur in der Wirtschaft.

          „Es wird jetzt unter Hochdruck eine gute Gesamtlösung erarbeitet“, sagte ein Sprecher des Kanzlers am Montag. Er hoffe, in wenigen Tagen diese Lösung vorstellen zu können. Hingegen sagte SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich, die Kommission wolle „bis Ende Oktober hier Klarheit haben“. Die Umlage ist rechtsgültig, die Energieversorger haben ihre Kunden darüber informiert. Zur Entlastung wird die Mehrwertsteuer auf den gesamten Gaspreis gesenkt.

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