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Vakzin von Johnson & Johnson : Hoffnungsträger mit einer Dosis

Eine Erzieherin wird in Hartford in Connecticut dem dem Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft. Bild: AP

Johnson & Johnson bringt den vierten Impfstoff auf den EU-Markt. Die Amerikaner nutzen globale Bündnisse für die Produktion – damit wollen sie die Anlaufschwierigkeiten überwinden.

          4 Min.

          Johnson & Johnson war vielleicht kein ganz offensichtlicher Kandidat für einen der ersten Plätze im Rennen um einen Corona-Impfstoff. Der amerikanische Konzern ist zwar ein Gigant im Gesundheitsmarkt, aber im Geschäft mit Impfungen ist er noch recht neu. Erst im vergangenen Jahr brachte er sein erstes selbst entwickeltes Produkt auf den Markt, ein Vakzin gegen das Ebola-Virus. Johan Van Hoof war trotzdem optimistisch. Der Forschungschef in der Impfsparte von J&J meinte, die Technologie, die sich bei der Ebola-Impfung als wirksam herausgestellt hatte, sollte auch eine gute Waffe gegen das Coronavirus sein.

          Roland Lindner
          Wirtschaftskorrespondent in New York.

          Verschätzt hat er sich allerdings, wie schnell das Projekt vorankommt. Wie er im Gespräch mit der F.A.Z. sagt, habe er intern positive Studiendaten zur Wirksamkeit der Impfung für Frühjahr oder Sommer 2021 in Aussicht gestellt. Stattdessen kamen die Ergebnisse schon Ende Januar, und es waren in der Tat gute Nachrichten.

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