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Brandflecken : Hitze schmälert Weinproduktion in Frankreich deutlich

  • Aktualisiert am

Ein Arbeiter bei der Weinlese in Südfrankreich Bild: AFP

Die Hitzewelle Ende Juni hat für viele Winzer in Frankreich zu Produktionsverlusten geführt. Sie rechnen mit der schlechtesten Lese seit fünf Jahren.

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          Frankreich rechnet angesichts der Hitzewelle in diesem Sommer mit einem deutlichen Rückgang bei der Weinproduktion. Sie gehe im Vergleich zu 2018 voraussichtlich um sechs bis 13 Prozent zurück, wie das Landwirtschaftsministerium in Paris am Samstag unter Berufung auf Schätzungen mitteilte. Demnach werden dieses Jahr womöglich nur zwischen 42,8 und 46,4 Millionen Hektoliter Wein produziert – so wenig wie seit fünf Jahren nicht mehr.

          Verantwortlich für den erwarteten Rückgang sei insbesondere die Hitzewelle Ende Juni. Die Weinstöcke hätten unter „klimatisch ungünstigen Bedingungen“ geblüht, erklärte das Ministerium.

          Davon betroffen waren demnach insbesondere die westlichen Anbaugebiete wie Charente, Bordelais und das Loire-Tal. In den südfranzösischen Regionen Gard, Hérault und Var habe die Hitze zu „Brandflecken“ auf Trauben und damit zu Produktionsverlusten geführt. Anders als die heißen Temperaturen sorgten Hagelstürme nur begrenzt für Schäden bei den französischen Winzern.

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