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Hewlett-Packard : „Zu viele Manager“

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Bei Hewlett-Packard gibt es zu viele Manager - 3.000 verlieren jetzt ihren Posten. Daneben gab der Konzern eine Gewinnwarnung.

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          Bei seinen Stellenkürzungen setzt der zweitgrößte Computerkonzern der Welt, Hewlett-Packard, weit oben an: Aufgrund der schwierigen Geschäftslage sollen insgesamt 3.000 Posten im Managementbereich gestrichen werden.

          Eine deutsche HP-Sprecherin relativierte allerdings die Angaben aus den Vereinigten Staaten: Die Manager sollen nicht entlassen werden, sondern lediglich ihre Fühungspostionen verlieren. „Wir haben zu viele Manager gemessen an der Anzahl unserer Mitarbeiter“, sagte die Sprecherin. Die Hierarchie solle weiter ausgedünnt werden. Wie viele Arbeitsplätze von der Maßnahme in Deutschland betroffen seien, stehe noch nicht fest.

          Daneben gab das Unternehmen eine Umsatz- und Gewinnwarnung für das am 30. April auslaufende zweite Geschäftsquartal. Wegen der rasch sinkenden Ausgaben der Verbraucher für Informationstechnologie (IT) erwartet Hewlett-Packard einen Umsatzrückgang von zwei bis vier Prozent. Der Gewinn im zweiten Quartal dürfte nach der Prognose des Unternehmens 13 Cents bis 17 Cents je Aktie betragen. Bislang waren die Analysten von dem Doppelten ausgegangen. Im dritten Quartal rechnet das Unternehmen nun mit einem in etwa auf Vorjahreshöhe stagniernden Umsatz.

          Die amerikanische Konjunkturflaute im Konsumentenbereich dehne sich jetzt auch auf andere Regionen aus, vor allem auf Europa, erklärte Konzernchefin Carly Fiorina. „Die jüngsten europäischen PC-Markt-Daten weisen darauf hin, dass die Abschwächung in Europa den gleichen Trend widerspiegelt, den wir in den USA gesehen haben“, betonte sie. Trotz des schwierigen globalen Klimas sieht die Unternehmenschefin im Geschäft mit anderen Unternehmen eine leichte Besserung.



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