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Hetze im Stadion : Gartenzwerg-Mentalität rabiater Fangruppen

  • -Aktualisiert am

Ultrafans des 1. FC Köln zünden im Stadion bengalisches Feuer. Bild: dpa

Der Angriff auf die Fußballinvestoren ist schlecht und schädlich. Die Bundesliga braucht Wettbewerb und Weltoffenheit.

          3 Min.

          Fußball in Deutschland ist ein Milliardengeschäft. Das riesige Heer von Anhängern sorgt dafür, dass die große Cash-Maschine auf Hochtouren läuft. Millionen Fans füllen Stadien, kaufen Eintrittskarten, Trikots, Fernsehabonnements, Reisen zu Auswärtsspielen und lösen mit ihrer Leidenschaft einen Marketinghype aus. Die Bundesliga ist dadurch zu einer veritablen Industrie geworden. Damit wird im Wettbewerb mit anderen potenten Ligen aus England, Spanien oder Italien die eigene Attraktivität und finanzielle Zukunft gesichert.

          Irrational erscheint, dass diese Logik ignoriert wird von einer krassen Minderheit in den Stadien im niedrigen einstelligen Prozentbereich, die sich als Retter einer deutschen Fußballkultur geriert und nicht vor Hetze und Gewalt zurückschreckt. Obwohl dieser Rand, der für sich noch herausnimmt, für alle Fans zu sprechen, selbst das Geschäft mit dem Fußball jedes Wochenende mit befeuert und natürlich Spitzendarbietungen von den eigenen Mannschaften verlangt.

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