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Heimkino : Der rote Knopf soll's bringen

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Philips DVDR 1.000 Bild: Philips

Gleich drei Hersteller bringen zur IFA ihre Modelle heraus und setzen ganz auf den Boom im DVD-Markt.

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          Nach dem DVD-Player kommt der Recorder. Gleich drei Hersteller bringen zur IFA ihre Modelle heraus und setzen ganz auf den Boom im DVD-Markt.

          Als erster soll der DVD-Recorder von Philips in den Läden stehen. Hans-Joachim Kamp, Leiter Consumer Electronics bei Philips in Deutschland, ist überzeugt, dass sich der rasante Absatz bei den Abspielgeräten auf die Aufnahmegeräte überträgt: „Wir wollen bis zu Jahresende noch mehr als 10.000 Stück absetzen. Im kommenden Jahr sollen es 60.000 bis 100.000 sein“. Der Verkaufpreis soll laut Philips bei 2.000 Euro liegen. Der Recorder benutzt den DVD+RW-Standard, den die Holländer unter anderem mit Sony und Hewlett-Packard erfunden haben. Als einziger der neuen Recorder ist dieser mit allen DVD-Playern kompatibel.

          Bereits die zweite Version hat Panasonic entwickelt und will nach den USA und Japan damit auch den europäischen Mark beliefern. Der Recorder läuft auf dem DVD-RAM-Standard, der aus dem PC-Bereich stammt. Auch Hitachi und Toshiba haben sich diesem System angeschlossen. Damit bietet der Recorder die Möglichkeit, gleichzeitig aufzuzeichnen und wiederzugeben, ist jedoch nicht kompatibel mit den heutigen Abspielgeräten. Der Verkaufsstart ist noch für dieses Jahr geplant; der Preis könnte bei weniger als 3.000 Mark liegen, heißt es in Fachkreisen.

          Pioneer DVR-7.000

          Das teuerste Modell wird vermutlich die dritte Produktgeneration von Pioneer sein. Bisher nur in Japan zu haben, soll der DVR-7.000 im Herbst auch in Europa zu kaufen sein. Das Gerät basiert auf dem Pioneer-Standard DVD-RW; die Aufnahmen können also auf den DVD-Playern abgespielt werden.

          Auch wenn das Aufnehmen für TV-Empfang mit den neuen Modellen ermöglicht wird, stehen den DVD-Begeisterten damit nicht alle Tore offen. Für Audio-DVDs ist das Pioneer-Modell geeignet, das Philips-Gerät ist dafür nicht vorgesehen.

          Der Kaufvideomarkt wird von den neuen Geräten nicht beeinflusst werden. Es gibt keine digitale Schnittstelle zu den DVD-Abspielgeräten. Wer auf eine analoge Verbindung zum Überspielen ausweichen will, wird vom Kopierschutz lahmgelegt. Den größten Nutzen dürften daher die Liebhaber von ausgiebigen Urlaubsvideos haben. Sie können die Aufnahmen vom digitalen Camcorder per DVD-Recorder editieren.

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