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Vorstoß zum Fettabsaugen : Spahns Pläne können „Patientinnen und Patienten direkt gefährden“

Eine Medizinerin während einer Operation zur Liposuktion. Bild: Mauritius Images

Die Krankenkassen sollen künftig Fettabsaugen bezahlen? Nicht ganz: Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will, dass der Eingriff bei einer krankhaften Fettverteilungsstörung künftig bezahlt wird. Doch auch daran gibt es laute Kritik.

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          Dieser Vorstoß hat für viel Aufsehen gesorgt: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will, dass die gesetzlichen Krankenkassen künftig bei krankhaften Fettverteilungsstörungen die Kosten für eine bestimmte Behandlungsmethode übernehmen: die Liposuktion. Dabei wird Fettgewebe aus der Hüfte, den Armen oder den Oberschenkeln abgesaugt, um die Schmerzen betroffener Frauen zu lindern.

          Britta Beeger

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Auf Facebook zeigten sich am Freitag viele Patientinnen begeistert von Spahns Ankündigung, über die die F.A.Z. vorab berichtet hatte. Aus dem Gesundheitswesen und der Opposition kam jedoch heftige Kritik – insbesondere, weil es Spahn nicht nur um dieses konkrete Beispiel geht. Mit Hilfe eines neuen Paragraphen im Sozialgesetzbuch will er erreichen, dass sein Ministerium grundsätzlich alleine entscheiden kann, welche Untersuchungs- und Behandlungsmethoden die Kassen bezahlen müssen.

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