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Heckler & Koch : Schmutzige Waffengeschäfte vor Gericht

Das Sturmgewehr G36 in einem Ausstellungsraum des Waffenherstellers Heckler & Koch. Bild: dpa

Gewehre von Heckler & Koch sind in Mexiko in die falschen Hände geraten. Wie konnte das passieren? Ein Gericht geht dem nach.

          3 Min.

          Das Dickicht aus Kriminalität und Gewalt ist ziemlich unüberschaubar im mexikanischen Staat Guerrero. Den Gewaltexzessen zwischen Drogenbanden und brutalen Sicherheitskräften fallen immer wieder Unschuldige zum Opfer – und viele von ihnen dürften mit Gewehren von Heckler & Koch getötet worden sein.

          Susanne Preuß

          Wirtschaftskorrespondentin in Stuttgart.

          Den Fragen, wie die Waffen dorthin gelangten und wer das zu verantworten hat, geht von diesem Dienstag an das Landgericht Stuttgart nach. Vorsätzlicher Verstoß gegen das Kriegswaffengesetz in Tateinheit mit besonders schwerem, gewerbs- und bandenmäßigem Verstoß gegen das Außenwirtschaftsgesetz lautet der Vorwurf, den die Staatsanwaltschaft in der Anklageschrift von knapp 200 Seiten ausführt. Für Verbrechen dieser Art sieht das Gesetz Haft von mindestens einem und bis zu 15 Jahren vor.

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