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Haushaltsstreit : Zwangsurlaub soll nachträglich bezahlt werden

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Sobald der Etatstreit beendet ist, könnten die Mitarbeiter in Zwangsurlaub nachträglich ihre Gehaltsschecks bekommen. Bild: dpa

800.000 Mitarbeiter der amerikanischen Regierung sind durch die Etatkrise in Zwangsurlaub geschickt worden. Sie könnten nun nachträglich ihr Gehalt bekommen, sobald der Streit beigelegt ist.

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          Hunderttausende Mitarbeiter der amerikanischen Regierung, die wegen der Etatkrise in unbezahlten Zwangsurlaub geschickt wurden, sollen rückwirkend bezahlt werden. Das seit Tagen zerstrittene Abgeordnetenhaus billigte am Samstag einstimmig einen entsprechenden Gesetzentwurf. Damit können die rund 800.000 Betroffenen auf ihre bislang ausbleibenden Gehaltschecks hoffen, sobald der Streit beigelegt und der Finanzierungsnotstand beendet ist.

          Die Budgetabteilung des Weißen Hauses hatte am Freitag ihre starke Unterstützung für das Vorhaben erklärt und eine zügige Abstimmung gefordert. Auch die Zustimmung des Senats galt Medienberichten zufolge als wahrscheinlich. Beide müssen dem Gesetz noch zustimmen. Das Verteidigungsministerium will zudem einen Großteil der ungefähr 400.000 Zivilbeschäftigten zurück in den Dienst rufen, wie ein Mitarbeiter laut Agenturberichten sagte. Im Haushaltsstreit selbst zeichnet sich keine Annäherung ab. 

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