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Haushalte : Strom- und Heizkosten seit 2006 um ein Viertel gestiegen

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Im Winter steigen die Energiekosten: Das Foto zeigt Eisblumen auf dem Fenster eines Hauses im bayerischen Apfeltrang, Ende November 2013 Bild: dpa

Die Energiekosten der Privathaushalte wachsen rasant. Mieter müssen heute im Schnitt 23,6 Prozent mehr Geld für Brennstoffe ausgeben als 2006. Das trifft vor allem Geringverdiener.

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          Mieter müssen für Energie immer tiefer in die Tasche greifen. Nach Informationen der „Passauer Neuen Presse“ sind die Preise für Strom, Gas und andere Brennstoffe seit 2006 um 23,6 Prozent gestiegen. Das gehe aus der Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesumweltministerium, Florian Pronold (SPD), auf eine Frage der Linken-Abgeordneten Caren Ley hervor, berichtet das Blatt in seiner Samstagsausgabe.

          Danach hätten Privathaushalte im Jahr 2006 monatlich durchschnittlich 93 Euro für Heizung ausgegeben, was einem Anteil am verfügbaren Haushalts-Nettoeinkommen von 4,2 Prozent entsprochen habe. Im Jahr 2011 seien es monatlich im Schnitt 111 Euro gewesen und damit 4,5 Prozent des Haushaltseinkommens, so Pronold unter Verweis auf Daten des sozioökonomischen Panels (SOEP).

          „Die Heizkosten explodieren und belasten gerade Haushalte mit weniger Geld immer stärker“, sagte Linken-Fraktionsvize Ley der „Passauer Neuen Presse“ (Samstag). „Der von Schwarz-Gelb abgeschaffte Heizkostenzuschuss beim Wohngeld muss schnellstens wiedereingeführt werden. Es darf nicht sein, dass eine warme Wohnung für immer mehr Menschen zum Luxus wird.“

          Union und SPD hatten in den Koalitionsverhandlungen eine Wiedereinführung des Heizkostenzuschusses erwogen, dann aber angesichts der Haushaltslage im Koalitionsvertrag auf eine entsprechende Ankündigung verzichtet.

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