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Hauptversammlung : Gute Nachrichten für Siemens-Aktionäre

  • -Aktualisiert am

Die beste Botschaft für die Siemens-Aktionäre brachte Aufsichtsratschef Gerhard Cromme mit. Es klingt paradox, aber bald könnte eine Strafzahlung eine gute Botschaft für den Münchener Konzern sein.

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          Die beste Nachricht für die Siemens-Aktionäre brachte Aufsichtsratschef Gerhard Cromme mit. Es klingt paradox, aber bald könnte eine Strafzahlung eine gute Botschaft für den Münchener Konzern sein. Seit Monaten liegt die Unsicherheit über Sanktionen der amerikanischen Börsenaufsicht SEC und des Justizministeriums in Washington bleischwer auf dem Unternehmen.

          Nun kommt Bewegung in die Sache. Cromme stellte der Hauptversammlung in Aussicht, dass die Gespräche mit den amerikanischen Behörden im Februar über einen Vergleich beginnen.

          Mitreden über das Strafmaß

          Allein die Ankündigung, dass Siemens ein Wörtchen über das Strafmaß mitreden kann und nicht nur demütig abwarten muss, weckt Hoffnungen auf ein glimpfliches Ende. Cromme und der Vorstandsvorsitzende Peter Löscher können das Angebot zum Dialog mit der SEC und dem Ministerium als Erfolg ihrer Anstrengungen werten.

          Offenbar haben die gefürchteten Börsenaufseher den Eindruck gewonnen, dass Siemens mit aller Kraft an der Aufklärung der Korruptionsaffäre arbeitet. Auch dank der guten Quartalszahlen hatten Löscher und Cromme einen leichten Stand vor den Aktionären. Ihre Auftritte bei der SEC werden anstrengender.

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