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Hannes Jaenicke, TV-Polizist : Vielflieger gegen den Klimawandel

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An diesem Donnerstag wird Hannes Jaenicke, der im Fernsehen mal Gerichtsmediziner oder Polizeiermittler mimt, zum Missionar, wenn er bei Greenpeace in Hamburg sein Buch "Wut allein reicht nicht" vorstellt.

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          An diesem Donnerstag wird Hannes Jaenicke, der im Fernsehen mal Gerichtsmediziner oder Polizeiermittler mimt, zum Missionar, wenn er bei Greenpeace in Hamburg sein Buch "Wut allein reicht nicht" vorstellt. Dieses hat er mit Judith Adlhoch geschrieben, es erscheint am 13. September. Eigentlich wollte er das gar nicht. "Schreibende Schauspieler sind so überflüssig wie singende", sagt Jaenicke, der die Umwelt schützen und den Klimawandel stoppen will. Doch seine Fernsehfilme, die über das Leben von Orang-Utans, Eisbären und Haien aufklären, seien schnell "verpufft", nun will er nachhaltig informieren - und empfiehlt Ökostrom, Fahrten mit dem Fahrrad und einen Wäscheständer statt eines Wäschetrockners. Doch Jaenicke fliegt für seine Filme um die halbe Welt, verbraucht dabei selbst viel CO2. Den Zwiespalt kennt er und versucht ihn auszugleichen - er zahlt, damit Treibhausgase woanders eingespart werden. Auch des Schauspielers Wut reicht nicht, um vollends die eigenen Emissionen einzustellen.

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