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Handwerkspräsident Wollseifer : „Es gibt keine verlorene Generation“

Ein Auszubildender im Schreiner-Handwerk arbeitet an einem Werkstück. Bild: dpa

So schlimm wie befürchtet ist es im Corona-Jahr am Ausbildungsmarkt nicht gekommen, sagt Handwerkspräsident Wollseifer. Trotzdem macht er sich um die duale Ausbildung große Sorgen.

          5 Min.

          Herr Wollseifer, Politik, Gewerkschaften und Wirtschaftsverbände hatten große Angst, dass die Unternehmen wegen der Corona-Krise in diesem Jahr viel weniger Ausbildungsplätze anbieten und ein ganzer Jahrgang von Schulabgängern auf der Strecke bleibt. Wie schlimm ist es denn nun gekommen?

          Britta Beeger
          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Im Frühjahr hat sich tatsächlich eine dramatische Situation angebahnt. Die Betriebe, die mit Schwung ins Jahr gestartet sind, wurden im März jäh ausgebremst und befinden sich seitdem auf einer wirtschaftlichen Achterbahnfahrt. Viele machen sich große Sorgen, weil sie nicht abschätzen können, wie es für sie weitergeht. Zugleich konnten die Berufsorientierung und die Ausbildungsvermittlung, die im Frühling normalerweise Hochkonjunktur haben, nicht stattfinden, was die Jugendlichen stark verunsichert hat. Im Handwerk hatten wir Ende Mai 18 Prozent weniger neu abgeschlossene Ausbildungsverträge als im Vorjahr. Dann haben wir uns auf eine Aufholjagd begeben.

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